Wie Organisationscoaching ungeahnte Synergien freisetzt

In unserem Blog in den Kategorien

Oft nutzen Organisationen eine ganze Bandbreite an Entwicklungsmaßnahmen – von Trainings und Consulting bis zu individuellem Coaching und Teamcoaching. Doch was passiert, wenn Sie Organisationscoaching ins Zentrum rücken und ihm eine tragende Rolle geben? Im Folgenden lesen Sie, wie Sie dadurch ungeahnte Synergien in Ihrer Organisation freisetzen.

Internes & externes Coaching

Viele Organisationen verfügen über einen Pool an internen und externen Coaches. Dieser setzt sich meist aus Führungskräften und Mitarbeitenden mit Coaching-Kompetenz sowie freiberuflichen Coaches zusammen. Während interne Coaches oft nur punktuell coachen, aber die Organisation in- und auswendig kennen, bringen externe Profis tiefes Coaching-Knowhow mit, haben dafür jedoch meist keinen detaillierten Einblick in die internen Strukturen.

Mein Praxistipp: Bilden Sie Tandems aus internen und externen Coaches und betten Sie diese in ein Organisationscoaching ein! Diese Verbindung aus Insider-Wissen und externem Blickwinkel sichert nicht nur wertvolle Synergien, sondern begleitet das gesamte System in die gewünschte Richtung, sowohl im Hinblick auf harte betriebswirtschaftliche Ziele (wie Umsatzsteigerung oder Kostensenkung) als auch auf die Qualität der Zusammenarbeit (wie gelebten Teamgeist und eine konstruktive Konfliktkultur).

Training & Consulting

Viele Organisationen setzen externe und interne Trainer und Consultants ein. Training vermittelt einen Grundstock an Wissen und Knowhow für einen oder mehrere Mitarbeiter gleichzeitig, um sie zu befähigen, Probleme zu lösen. Typische Beispiele: Verhandlungstrainings oder Fremdsprachenkurse, um die Leistung im direkten Kundenkontakt nachhaltig zu verbessern.

Ganz anders wirkt das Consulting. Es vermittelt kein Wissen, sondern nimmt der Organisation die Probleme aus der Hand und erwirkt eine unmittelbare Entlastung. Typische Beispiele: Einmalige Problemstellungen wie Softwareimplementierungen oder Prozessverbesserungen, für die Ihre Organisation kein eigenes Knowhow aufbauen kann oder soll.

Was aber, wenn Sie ein Problem weder durch reine Wissensvermittlung lösen können noch die Verantwortung komplett an Externe abgeben wollen?

Mein Praxistipp: Vertrauen Sie auf Organisationscoaching. Es begleitet zur eigenen Lösung, die sich passgenau und reibungslos einfügt. Es baut nicht nur Knowhow auf, sondern löst gleichzeitig auch die bestehenden Probleme. Typische Beispiele sind die Entwicklung von Führungsfähigkeiten, die Lösung von Konflikten oder komplexe kulturelle Herausforderungen wie die Nachfolgeregelung der Geschäftsführung.

Mehr zu diesem wirksamen Zusammenspiel erfahren Sie in meinem Buch Die unschlagbare Organisation“ (Schäffer Poeschel 2019).

Fazit

Organisationscoaching entfaltet seine größte Wirkung, wenn es nicht als Einzelmaßnahme, sondern als verbindendes Element der Organisationsentwicklung verstanden wird. Es verknüpft die Stärken von internem und externem Coaching, Training und Consulting zu einem ganzheitlichen Ansatz. So entstehen nachhaltige Lösungen, die nicht nur Wissen vermitteln oder kurzfristige Probleme lösen, sondern die Organisation befähigen, Veränderungen eigenständig zu gestalten und dauerhaft erfolgreich umzusetzen.